Unsere Gemeinden
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Freitag, 10. Februar: Tischgespräch: Mit Monika und Michael Höhn
Mit Glauben, Phantasie und Mitgefühl haben Monika und Michael Höhn das Ometepe-Nicaragua-Projekt...
Mediothek
Neuer Service:
Wissen welche Medien im Kirchenkreis verfügbar sind, abfragen, ob sie gerade ausgeliehen sind und vorbestellen. Das ist der neue Service, den Sie durch das Schulreferat ab sofort erhalten.
Werden Sie Mitglied, erhalten Sie einen Leserausweis und schon können Sie für kirchliche Zwecke und Unterrichtsvorbereitung Medien ausleihen.
Öffnungszeiten:
Montag - Donnertag
11.00 - 14.00 Uhr
Fachberatungsstelle für Wohnungsnot
Die Fachberatungsstelle für Wohnungsnot im Oberbergischen Kreis (FBS) hat am 1. Dezember 2000 ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird von einer Trägerkooperation getragen, in der der Evangelische Kirchenkreis An der Agger, der Caritasverband Oberberg und die Diakonie Michaelshoven in Köln zusammengeschlossen sind.
Für die FBS, die für 13 Kommunen zuständig ist, wurden drei Sozialarbeiter-Stellen und eine halbe Stelle für die Verwaltung eingerichtet. Aufgrund der großen Fläche des Oberbergischen Kreises gibt es drei Standorte der FBS: Radevormwald, Gummersbach und Waldbröl.
Caritashaus
Hohenfuhrstr. 16
42477 Radevormwald
Tel. (0 21 95) 68 97-14
Diakonie An der Agger
Kerstin Hartwich
Brölbahnstr. 1–5
51545 Waldbröl
Tel. (0 22 91) 80 85 00
E-Mail
fbs-waldbroel(at)ekagger(dot)de
Diakonie Michaelshoven
Am Wehrenbeul 9
51643 Gummersbach
Tel. (0 22 61) 91 31-24
Darüber hinaus sind alle Mitarbeitenden auch in den anderen Kommunen präsent, teilweise durch feste Sprechzeiten (Hückeswagen, Wipperfürth und Wiehl) sowie in niederschwelligen Angeboten, etwa der Suppenküche in Gummersbach oder dem Kontaktpunkt in Waldbröl.
Soziale Schwierigkeiten
Die FBS arbeitet auf Grundlage des Sozialgesetzbuches (SGB XII) mit Menschen, bei denen besondere Lebensverhältnisse derart mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind, dass diese nicht ohne Hilfe überwunden werden können. Besondere Lebensverhältnisse können etwa darin bestehen, keine oder keine ausreichende Wohnung oder eine nur unsichere wirtschaftliche Lebensgrundlage zu haben. Soziale Schwierigkeiten können vorhanden sein, wenn ein Leben in der Gemeinschaft für eine betroffene Person aufgrund des eigenen Verhaltens oder des Umfeldes nicht möglich ist.

- Auch wenn es im Oberbergischen wenige Menschen gibt, die „Platte machen“, leben auch hier viele mit sozialen Nöten, bei denen sie Hilfe brauchen. Foto: © Terry Alexander - Fotolia.com
Zu dem Personenkreis der FBS zählen Menschen, die
- keinen gesicherten Wohnraum haben, weil Mietschulden bestehen oder die Hausordnung massiv verletzt wurde.
- in versteckter Wohnungslosigkeit leben, das heißt, die sich bei Familienangehörigen oder Bekannten aufhalten und von diesem Unterschlupf abhängig sind. Dies ist im Oberbergischen Kreis ein sehr häufig anzutreffendes Phänomen.
- in städtischen Notunterkünften untergebracht sind.
- durch Trennung, finanzielle Schwierigkeiten oder schlechte Wohnverhältnisse ihre Wohnung zu verlieren drohen.
Hartz IV und die Folgen
Menschen, die „Platte machen“, die auf der Straße leben oder auf der Durchreise sind, gibt es in Oberberg eher selten. Deutlich ansteigend ist die Zahl der Menschen, die vor allem durch die Einführung des Arbeitslosengeldes II, bekannt als „Hartz IV“, einen finanziellen und sozialen Abstieg erleben. Insofern gibt es in der FBS vielfältige Problemlagen und die unterschiedlichsten Menschen.
Die Beratung der FBS hat zum Ziel, die Schwierigkeiten von Hilfe suchenden Menschen abzuwenden, zu mildern oder zumindest die Verschlimmerung der Situation zu verhindern.
Dazu gehören insbesondere:
- Existenzsicherung
- Erlangung und Sicherung einer Unterkunft/Wohnung
- Vermeiden von Wohnungsverlust
- Sicherung des Zugangs zum Sozialleistungssystem
- Motivierung zur Inanspruchnahme bedarfsgerechter Hilfen
Die Mitarbeitenden der FBS bieten Gespräche in ihren Räumen an, machen aber auch Hausbesuche oder praktizieren Streetwork. Das bedeutet, sie suchen Personen an den Plätzen auf, an denen sie sich aufhalten, etwa an Supermärkten oder auf Marktplätzen.
Kerstin Hartwich, Dipl.-Sozialarbeiterin in der Fachberatungsstelle für Wohnungsnot, Waldbröl






