Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Samstag, 19. Mai 2012:
Losungstext:
So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
5.Mose 7,9
Lehrtext:
Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!
Römer 3,3-4

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Freitag, 25. Mai: Gemeinsam gegen rechte Tendenzen - Wenn Konfirmation mehr als ein Ritus ist

Gut besuchte Podiumsdiskussion  zum Thema Rechtsradikale in Oberg und was man dagegen tun...

Mediothek

Neuer Service:
Wissen welche Medien im Kirchenkreis verfügbar sind, abfragen, ob sie gerade ausgeliehen sind und vorbestellen. Das ist der neue Service, den Sie durch das Schulreferat ab sofort erhalten.

Werden Sie Mitglied, erhalten Sie einen Leserausweis und schon können Sie für kirchliche Zwecke und Unterrichtsvorbereitung Medien ausleihen.

Öffnungszeiten:
Montag - Donnertag
11.00 - 14.00 Uhr

Online Zugriff

Gospel- und Jugendchöre


Als zu Beginn der 80er-Jahre in den evangelischen Kirchengemeinden die Jugendchorarbeit startete, löste sie die „Band-Welle“ der 70er-Jahre ab. Die allerorten gegründeten christlichen Bands, motiviert durch Kirchentage und evangelistische Großveranstaltungen, hatten damals keinen leichten Stand in den Gemeinden. Gerade in evangelikal geprägten Gemeinden sah man im Einsatz von E-Gitarren, Schlagzeug und Verstärkeranlagen den „Einfluss der bösen Welt“. Da man den jungen Leuten, die mit Begeisterung die neuen Töne in die Kirchen bringen wollten, nicht gerne die traditionellen Gottesdienste als „Bühne“ zur Verfügung stellte, boomten die daraus resultierenden Jugendgottesdienste.

Blick in die 80er-Jahre
In den 80er-Jahren breitete sich dann die Ten-Sing-Arbeit von Skandinavien nach Europa aus. Der CVJM-Westbund bot diesem Projekt einen gro­ßen Spielraum und sorgte maßgeblich dafür, dass die Ten-Sing-Idee in die Köpfe und Herzen von Jugendleitern und Musikern ausgestreut wurde. Bei Ten Sing geht es um die Einbindung junger Leute in ein Musical-Projekt mit Gesang, Musik, Schauspiel, Tanz, Technik und Bühnenbau. Dabei wird den Jugendlichen von der Wahl des Themas bis zur Choreografie sehr viel Freiraum zur Entfaltung ihrer Gaben und Vorstellungen gegeben. Hauptamtliche begleiten dieses Projekt nur „backstage“. Dieser kreative Ansatz löste sehr viel Begeisterung bei den Jugendlichen aus und setzte erstaunliche Begabungen frei. Nach diesem ein wenig modifizierten Ten-Sing-Modell gestaltete damals etwa die Kirchengemeinde Denklingen ihre musikalische Kinder- und Jugendarbeit.

Gospelboom seit den 90er-Jahren
In den 90er-Jahren begann dann der Gospelchor-Boom, der bis heute mit steigender Tendenz anhält und Menschen zwischen 12 und 50 Jahren gleichermaßen begeistert. Als Mitte der 90er-Jahre der Gospelchor Gummersbach GCG entstand, war er der erste im Kirchenkreis An der Agger. Im Umfeld der Gospelchorarbeit wurden Jugendchortreffen und Workshops angeboten, zu denen professionelle christliche Musiker wie Johannes Nitsch und Werner Hucks und später dann der farbige Gospelsänger Vernon Ray Bryant aus Chicago eingeladen wurden.

Mit diesem Solisten gab es 1996 unter dem Titel „Black and White Gospel“ ein großes Gospelkonzert mit 120 Sängerinnen und Sängern Auf dem Bursten in Bergneustadt. Die musikalische Leitung hatte Annette Giebeler. Veranstalter war das Projektbüro IM AUFBRUCH. In den folgenden Jahren entstanden überall im Kirchenkreis neue Gospelchöre: in Wiehl, Marienhagen, Bergneustadt, Waldbröl, Denklingen und Wiedenest, die sich unter Aktiven und Zuhörern großer Beliebtheit erfreuen.

In den vergangenen Jahren hat der Kirchenkreis im Rahmen des Projekts IM AUFBRUCH die Gospelworkshops unter der Leitung von Helmut Jost und Team in dem Gospelfestival „Join In“ fortgesetzt.

Die musikalische Arbeit ist durch die hauptamtlich engagierten Musiker immer professioneller und anspruchsvoller geworden, und die daraus resultierenden Ergebnisse, die inzwischen auch auf CD erschienen sind, können sich durchaus hören lassen.

Annette Giebeler, Kantorin, Gummersbach