Mediothek
Neuer Service:
Wissen welche Medien im Kirchenkreis verfügbar sind, abfragen, ob sie gerade ausgeliehen sind und vorbestellen. Das ist der neue Service, den Sie durch das Schulreferat ab sofort erhalten.
Werden Sie Mitglied, erhalten Sie einen Leserausweis und schon können Sie für kirchliche Zwecke und Unterrichtsvorebereitung Medien ausleihen.
Öffnungszeiten:
Di. 13.00 - 17.00 Uhr
Mi. 13.00 - 17.00 Uhr
Do. 08.30 - 12.00 Uhr
Ganz ohne Zweifel: Die Frauen sind im Kirchenkreis An der Agger die am besten organisierte Gruppe mit den meisten Mitgliedern. So sind allein 1.700 Frauen dem Kreisverband der Evangelischen Frauenhilfe An der Agger angeschlossen. Neben den „klassischen“ Frauenhilfsgruppen haben sich in Gemeinden auch Frauenabendkreise gebildet, die durchaus auch von jüngeren Frauen besucht werden.
Dazu kommen in etlichen Gemeinden wie etwa Denklingen, Engelskirchen, Gummersbach, Holpe, Marienhagen, Nümbrecht oder Waldbröl „Frühstückstreffen für Frauen“. Hier werden auch Frauen eingeladen, die dem Glauben und der Kirche fernstehen. Nach einem ausgedehnten guten Frühstück mit Livemusik gibt es ein Referat zu Lebens- und Alltagsfragen, über das die Frauen ins Gespräch kommen können.
Ob beim Gottesdienstbesuch oder beim Kuchenbacken für Gemeindeveranstaltungen, ob bei der Diakoniesammlung oder bei der Mitarbeit auf Altenfreizeiten, ob bei der Mitarbeit im Kindergottesdienst oder im Besuchsdienst – überall liegen die Frauen zahlenmäßig vorn.
Wenn es allerdings um die Mitarbeit in Presbyterien, Kirchenkreisgremien oder in der Landessynode geht, wird die Luft für Frauen recht dünn. In den Presbyterien steigt die Zahl der Frauen zwar allmählich an, aber schon im Kreissynodalvorstand sind Frauen deutlich in der Unterzahl.
Und in den 27 Gemeinden des Kirchenkreises An der Agger gibt es nur zwei Pastorinnen, die eine Gemeinde-Pfarrstelle bekleiden. Hinzu kommen lediglich fünf Kolleginnen in kreiskirchlichen Pfarrstellen. Die Mehrheit der Pfarrer ist männlich.
Damit die Kirche auf allen Ebenen zu einer gleichberechtigten Gemeinschaft von Frauen und Männern wird, wurde vor mehr als zehn Jahren der Synodale Ausschuss für Frauenfragen einberufen. Anders als die Frauenhilfe ist er keine Basisbewegung, die außerhalb der Kirche entstand, sondern sozusagen ein Werkzeug in der Kirche. Bei allen strukturellen Unterschieden zwischen der Frauenhilfe und dem Frauenausschuss gibt es inhaltliche Berührungspunkte. Die Frauen werden sich zunehmend ihrer Bedeutung in und für die Kirche bewusst.







